Die Fraktionen im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises (CDU, SPD, Freie Wähler, Bündnis 90/Grüne, FDP und DIE LINKE) haben am 11. Dezember 2018 beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar den Antrag gestellt, die Grundlagen für das Job-Ticket zu ändern, und zwar mit folgender Begründung:

„Das Job-Ticket ist zwar ein relatives Erfolgsmodell, es leidet jedoch daran, dass für jeden Mitarbeiter der interessierten Firmen, Institutionen und Verwaltungen ein Grundbeitrag je Mitarbeiterin/Mitarbeiter zwischen 9,50 € und 11,50 € zu entrichten ist. Dies ist für viele Interessenten eine zu hohe Hürde.

Am Beispiel der Stadt Leimen lässt sich dies verdeutlichen. Leimen hat 400 Mitarbeiter und müsste 4.000 € monatlich entrichten. Es gibt jedoch nicht einmal 20 Interessenten in der Verwaltung, so dass es völlig unattraktiv ist.

Zur wesentlichen Verbesserung der Attraktivität des Job-Tickets bitten wir Sie zu prüfen, ob es nicht möglich ist, eine Änderung der Grundlagen dahingehend durchzuführen, dass sich der Arbeitgeberbeitrag auf die Einzelperson bezieht. Damit würde sich zwar der Beitrag je Person erhöhen, aber der Kostenbeitrag für die VRN-Unternehmen gleichbleiben.“

Auf Nachfrage von Bruno Sauerzapf erklärte Volkart Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes, dass die Grundlagen für ein solches Ticket als zusätzliche Möglichkeit erarbeitet sind. Beabsichtigt sei, dass es ab dem Jahr 2020 eingeführt werden könnte.

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Michael Till

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